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3. September 2026

HR Experience Campus 2026: Wie Mensch und Technologie gemeinsam die Zukunft des HR gestalten

KI verändert, wie wir arbeiten. Neue Technologien erweitern, was möglich ist. Und der Wandel von Aufgaben und Kompetenzen stellt HR vor neue Fragen.

Am HR Experience Campus 2026 haben wir gemeinsam mit unserer Community, unseren Kund:innen und Partnern einen Blick auf das HR von morgen geworfen. Die wichtigste Erkenntnis: Die Zukunft gehört nicht Mensch oder Maschine. Sie entsteht dort, wo beide ihre Stärken verbinden.

Zwischen Keynotes, Praxisbeispielen, Podium und persönlichen Gesprächen wurde schnell klar: KI ist im HR längst kein reines Zukunftsthema mehr. Auf der Bühne wurde diskutiert, ausprobiert und auch mal zugespitzt. Eine augenzwinkernde Frage brachte die Nähe zum Alltag auf den Punkt: Wer diskutiert inzwischen häufiger mit ChatGPT und Co. als mit seinem Gegenüber? Genau diese Mischung aus Technologie, Menschlichkeit und Praxis prägte den Tag.

Wie sieht das HR der Zukunft aus? Diese Frage stand im Zentrum des HR Experience Campus 2026. Unter dem Motto «Augmented HR – the human advantage» ging es um weit mehr als künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt stand das Zusammenspiel von Technologie, menschlichen Fähigkeiten und einer HR-Funktion, die ihre Zukunft aktiv gestaltet.

KI kann Informationen aufbereiten, Daten analysieren und Prozesse unterstützen. Doch Technologie allein macht noch kein modernes HR. Entscheidend ist, ob sie Menschen entlastet, Abläufe vereinfacht und Raum für Aufgaben schafft, bei denen Erfahrung, Kreativität und Empathie gefragt sind.

Genau hier setzt Augmented HR an: Technologie ersetzt Menschen nicht. Sie erweitert ihre Möglichkeiten.

Portrait von Edina Lejlic

Edina Lejlic

HR Consulting, HR Campus

Von Stellenprofilen zu Kompetenzen 

Doch nicht nur unsere Arbeit verändert sich. Auch die Fähigkeiten, die Organisationen heute und morgen brauchen, verschieben sich. Aufgaben entstehen neu, entwickeln sich weiter oder werden durch Technologie unterstützt. Klassische Stellenprofile können mit dieser Dynamik immer weniger Schritt halten. Kompetenzen und Entwicklungspotenziale rücken deshalb stärker in den Mittelpunkt. 

Für HR wird deshalb der Blick auf vorhandene und künftige Fähigkeiten zentral. Unternehmen müssen wissen, welche Kompetenzen bereits vorhanden sind, wo Lücken entstehen und wie Mitarbeitende gezielt weiterentwickelt werden können. HR besetzt damit nicht mehr nur offene Stellen. Es macht Kompetenzen organisationsweit sichtbar und entwickelt sie gezielt weiter.

Dieser neue Blick verändert Recruiting, Learning, Talent Management, interne Mobilität und die langfristige Personalplanung.

KI ist ein Enabler, nicht der alleinige Treiber 

KI beschleunigt viele dieser Entwicklungen. Sie ist aber nicht ihr einziger Auslöser. Auch der Fachkräftemangel, der demografische Wandel, neue Berufsbilder, steigende Erwartungen von Mitarbeitenden und sich verändernde Geschäftsmodelle verlangen von Unternehmen mehr Flexibilität. 

Ein Gedanke zog sich dabei durch mehrere Diskussionen des Tages: Geschwindigkeit allein reicht nicht. KI kann Informationen verarbeiten und Aufgaben in einem Tempo erledigen, das Menschen kaum erreichen. Einordnen, reflektieren und bewusst entscheiden bleibt jedoch eine menschliche Aufgabe. Der Mensch bleibt als «Expert in the Loop» Teil des Prozesses. Erfahrung, Kontext und gesunder Menschenverstand geben der Technologie die Richtung.

Wer Mitarbeitende ausschliesslich anhand ihrer heutigen Funktion betrachtet, übersieht einen grossen Teil ihres Potenzials. Ein kompetenzorientierter Ansatz zeigt, was eine Person heute kann, welche zusätzlichen Aufgaben sie übernehmen könnte und wie sie sich innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln kann.

Auch Vertrauen spielte am HR Experience Campus eine zentrale Rolle. KI kann Daten und Muster analysieren. Doch gerade bei Entscheidungen, die Menschen betreffen, zählen Erfahrung, Verantwortung und kultureller Kontext. Was wir als fair oder ethisch beurteilen, lässt sich nicht losgelöst von Menschen und Organisationen betrachten.

HR wird zum Gestalter 

Wenn Technologie operative Aufgaben unterstützt, verändert sich auch die Rolle von HR. Diesen Freiraum kann HR gezielt nutzen. Zum Beispiel für die Entwicklung von Mitarbeitenden, die Begleitung von Führungskräften oder neue Arbeitsmodelle. Damit verschiebt sich auch der Fokus von HR. Es geht weniger darum, möglichst viel zu automatisieren. Es geht darum, Technologie dort einzusetzen, wo sie HR mehr Wirkung ermöglicht.

Auf dem HR Experience Campus wurde deutlich: HR muss Technologiethemen aktiv mitgestalten. Gleichzeitig braucht es dafür eine solide Basis. Wenn Daten und Prozesse nicht funktionieren, kann auch KI keinen verlässlichen Mehrwert schaffen. Ebenso wichtig ist der menschliche Blick. Ängste vor Jobverlust, Datenmissbrauch oder Diskriminierung müssen ernst genommen und offen angesprochen werden.

Aus den Gesprächen und Praxisbeispielen des Events nehmen wir fünf Themen mit, die du jetzt konkret angehen kannst.

So viel Zukunft braucht viele helfende Hände. Hinter dem HR Experience Campus 2026 steht ein Team, das gemeinsam anpackt.

Wie wird KI vom Experiment zum echten Mehrwert?

KI ist im HR angekommen. Am HR Experience Campus reichte der Blick von AI Literacy und neuen Arbeitsweisen bis zu HR Agents und intelligent unterstützten Prozessen. Besonders greifbar wurde, wie Agents künftig nicht nur Informationen liefern, sondern Aufgaben ausführen und Rückfragen stellen können.

Eine Botschaft zog sich dabei durch die Sessions: Nicht auf perfekte Bedingungen warten. Kleine Use Cases schaffen Erfahrung und zeigen schnell, was funktioniert, welche Daten fehlen und wo neue Kompetenzen nötig sind.

Erfahre, wie KI im HR konkreten Mehrwert schafft.

Welche HR-Technologie passt zu deinem Unternehmen? 

Die eine perfekte HR-Lösung gibt es nicht. Internationale Unternehmen, KMU und Organisationen mit einer grossen Frontline Workforce haben unterschiedliche Anforderungen. Am Campus wurde deshalb deutlich: Nicht die Lösung mit den meisten Funktionen gewinnt, sondern jene, die zu Prozessen, Workforce und Zielen passt.

Gute Technologie fällt im Alltag im besten Fall kaum auf. Sie verbindet Systeme, vereinfacht Abläufe und gibt Menschen schnellen Zugang zu den Informationen, die sie brauchen.

Entdecke HR-Lösungen für unterschiedliche Anforderungen.

Wie gewinnt HR mehr Freiraum?

HR soll Mitarbeitende begleiten, Führungskräfte unterstützen und die Transformation des Unternehmens mitgestalten. Gleichzeitig muss das operative Tagesgeschäft zuverlässig funktionieren. 

Payroll Outsourcing und Interim Management zeigen zwei unterschiedliche Wege, wie Organisationen gezielt Kapazitäten schaffen können: durch die Auslagerung administrativer Aufgaben oder durch zusätzliche Expertise für eine bestimmte Phase. 

Die Diskussionen am HR Experience Campus machten gleichzeitig deutlich, wofür dieser Freiraum gebraucht wird. HR soll enger mit dem Business zusammenarbeiten, Veränderungen begleiten und neue Technologien aktiv mitgestalten. Dafür braucht es im Alltag den nötigen Freiraum.

Erfahre, wie du dein HR gezielt entlastest.

Wie beginnt eine HR-Transformation? 

HR-Transformation klingt nach einem grossen, langjährigen Projekt. Der sinnvollste Einstieg ist jedoch häufig kleiner. Eine strukturierte Standortbestimmung zeigt, wo das HR heute steht, welche Potenziale ungenutzt bleiben und was zuerst angegangen werden sollte.

Am Campus zeigte sich, wie unterschiedlich die Ausgangslagen sind. Manche Teams versuchen noch, mit der Entwicklung Schritt zu halten. Andere testen bereits erste Use Cases, kommen danach aber kaum weiter oder haben zu wenig Ressourcen für den nächsten Schritt. Die Botschaft aus der Praxis: Perfekte Bedingungen gibt es selten. Kleine, überschaubare Schritte bringen Organisationen ins Lernen.

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Wie bleibt der Austausch über das Event hinaus lebendig?

Der HR Experience Campus lebt nicht nur von Inputs auf der Bühne. Ebenso wertvoll sind die Gespräche zwischen den Sessions, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen aus anderen Unternehmen. 

Gerade bei Themen wie KI zeigte sich, wie wichtig dieser offene Austausch ist. Nicht nur Erfolgsgeschichten helfen weiter. Auch die Frage, warum ein Proof of Concept seit Monaten stillsteht oder weshalb ein Use Case im Alltag nicht funktioniert, bringt wertvolle Erkenntnisse.

Mit HR Cosmos führen wir diesen Austausch über den Eventtag hinaus weiter. Digital und physisch. Offen, praxisnah und gemeinsam mit der Schweizer HR-Community. 

Entdecke HR Cosmos  und werde Teil der Community! 

Die Zukunft des HR beginnt mit dem nächsten Schritt 

Der HR Experience Campus 2026 hat gezeigt: Die Möglichkeiten sind gross. Die entscheidende Frage ist, was wir daraus machen. Wer Kompetenzen stärkt, Technologie gezielt einsetzt, die passende HR-Landschaft aufbaut und Veränderungen Schritt für Schritt umsetzt, schafft die Grundlage für ein HR, das nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. 

Dabei geht es nicht darum, die Zukunft möglichst genau vorherzusagen. HR kann heute entscheiden, welche Rolle es darin spielen will. Wer lernt, KI wirksam einzusetzen, neue Fähigkeiten aufbaut und Verantwortung für Technologiethemen übernimmt, stärkt auch die eigene Rolle im Unternehmen.

Augmented HR ist deshalb kein Endzustand und kein einzelnes Technologieprojekt. Es ist eine Haltung: Wir nutzen die Stärken von Mensch und Technologie dort, wo sie gemeinsam mehr bewirken. Und wir lernen weiter. In Projekten, in Unternehmen und im Austausch mit der HR-Community. 

Welchen Impuls vom HR Experience Campus möchtest du als Nächstes aufnehmen? Vertiefe die Themen, die für deine Organisation gerade den grössten Unterschied machen.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Campusler, die den HR Experience Campus zu dem machen, was er ist. Wir freuen uns bereits, euch nächstes Jahr wieder im Trafo Baden willkommen zu heissen.

HR Experience Campus 2026: Wie Mensch und Technologie gemeinsam die Zukunft des HR gestalten

HR Experience Campus 2026: Wie Mensch und Technologie gemeinsam die Zukunft des HR gestalten

HR Experience Campus 2026: Wie Mensch und Technologie gemeinsam die Zukunft des HR gestalten

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Das HR-Highlight des Jahres wartet auf dich

Erlebe am 3. September 2026 im Trafo Baden den HR Experience Campus. Freu dich auf inspirierende Keynotes, praxisnahe Sessions zu KI und HR, spannende Kundencases und wertvolles Networking mit der Schweizer HR-Community.