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Newsroom

5. Juni 2026

Neue Heimat für Wildbienen: HR Campus schafft Lebensraum auf der Farenweid

Wildbienen leisten einen wichtigen Beitrag für die Biodiversität, doch sie finden immer weniger geeignete Nistplätze und Nahrungsquellen. Deshalb schafft HR Campus mit einer neuen Sandlinse auf der Farenweid einen geschützten Nistplatz für bodennistende Wildbienen. Entstanden ist das Projekt gemeinsam mit der Stiftung Farenweid und Pro Natura Zürich.

Bedrohte Vielfalt: Warum Wildbienen Unterstützung brauchen

Honigbienen kennen viele. Ihre wilden Verwandten stehen weniger im Rampenlicht, sind für unsere Natur aber mindestens genauso wichtig. Seit HR Campus Patenschaften für mehrere Honigbienenvölker übernommen hat, beschäftigen wir uns intensiver mit der Welt der Bienen. Dabei wurde schnell klar: Während Honigbienen oft Unterstützung erhalten, fehlt es vielen Wildbienenarten in der Schweiz zunehmend an Lebensraum und Nahrung.

Dabei ist ihre Bedeutung enorm. In der Schweiz leben rund 600 verschiedene Wildbienenarten. Viele von ihnen nisten direkt im Boden und sind auf offene, sandige Flächen angewiesen. Genau solche Lebensräume sind heute selten geworden. Gleichzeitig leisten Wildbienen einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Ökosystem. Mehr als 80 % der einheimischen Blütenpflanzen sind auf ihre Bestäubung angewiesen. Umso bedenklicher ist, dass rund 45 % der Wildbienenarten als bedroht gelten, vor allem wegen fehlender Lebensräume und Blütenpflanzen.

Ein neuer Lebensraum auf der Farenweid 

Um einen kleinen, aber wirksamen Beitrag zu leisten, haben wir nach einem geeigneten Standort für eine sogenannte Sandlinse gesucht. Dabei handelt es sich um eine speziell angelegte, sandige Fläche, die bodennistenden Wildbienen als Nistplatz dient. Fündig wurden wir im Hirzel auf der Farenweid. Die Stiftung Farenweid setzt sich dafür ein, die Farenweid als Begegnungs- und Erholungszone zu erhalten. Sie zeigte sich offen für die Zusammenarbeit und stellte uns eine rund 20 m² grosse, Fläche zur Verfügung.

Wertvolle fachliche Unterstützung erhielten wir zudem von Pro Natura Zürich. Die Expert:innnen berieten uns beim Bau der Sandlinse und zeigten, worauf es ankommt, damit sich die Wildbienen dort ansiedeln können.

Portrait von Larissa von Buol

Larissa von Buol

Projektleiterin bei Pro Natura Zürich

Vom Aushub zum Bienenparadies 

Für den Bau der Sandlinse trugen wir zunächst rund 50 cm Humus ab. Anschliessend füllten wir die Fläche mit 5 m³ Wandkies und 2 m³ speziellem Wildbienensand. Diese Kombination schafft gute Bedingungen für bodennistende Wildbienen. Rund um die Sandlinse pflanzten wir Sträucher, die den Bienen künftig als Nahrungsquelle dienen. Auch Totholzstämme fanden bewusst ihren Platz. Einige Wildbienenarten nutzen alte Käfergänge im Holz als Nistplätze. Damit sie schneller einziehen können, haben wir die Stämme bereits leicht angebohrt.

Teamevent mit nachhaltiger Wirkung 

Realisiert wurde die Sandlinse von unserem Marketing-Team im Rahmen ihres Teamevents. Mit viel Einsatz wurde gebuddelt, geschaufelt, gepflanzt und nebenbei viel über Biodiversität gelernt. Jetzt heisst es, geduldig sein und beobachten. Wir hoffen, schon bald die ersten Wildbienen auf unserer neuen Sandlinse begrüssen zu dürfen.

Ein herzliches Dankeschön an die Stiftung Farenweid für den passenden Standort und an Pro Natura Zürich für die wertvolle Expertise.

Das HR Campus Marketing-Team trotzte dem Regen mit guter Laune und baute auf der Farenweid eine Sandlinse für bodennistende Wildbienen.

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